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KNX Kosten | Wie viel wird dich KNX kosten?

„Wie hoch wären die KNX Kosten bei unserem Neubau?“ Eine Frage die Elektriker heutzutage immer öfter hören. Besonders im Bereich der Eigenheime geht der Trend zu einer Automatisierung. Wenn du dich ernsthaft mit dem Thema Haus Automatisierung beschäftigst, wirst du nicht an KNX vorbeikommen. Es ist der Standard in der Industriellen Automatisierung.
Krankenhäuser, Firmenzentralen, Bürogebäude und sogar Jachten werden heute mit KNX Automatisiert. Einer der Vorteile: 20 Jahre alte Geräte sind kompatibel mit heutiger Technik. KNX hat sich etabliert. Doch kommen wir zur wichtigsten Frage bei den Kosten:

Schlüsselfertig, alles aus einer Hand und einziehen?

Dieser Artikel richtet sich eher an die „Selbermacher“. Menschen die, um Geld zu sparen, oder weil sie es sowieso können, oder aus anderen Gründen, so viel wie möglich in Eigenleistung machen möchten. Wenn du zu der anderen Gattung gehörst, die einfach nur glücklich einziehen möchten, lies lieber den Artikel: KNX Kosten im Eigenheim, das Komplettpaket Schlüsselfertig.

Was ist dir bei der Haus Automatisierung wichtig?

Heute gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie dein Haus zu einem SmartHome wird. Angefangen bei Hersteller gebundenen Systemen, wie zum Beispiel das SmartHome von RWE. Weiter über Funk, wie bei der Z-Wave Technologie, bis hin zu Bus Kabel Lösungen wie LCE. Alle diese Lösungen haben ihre Daseinsberechtigung und mögen für bestimmte Situationen optimal sein. Sie mögen auch auf den ersten Blick günstiger sein, als eine KNX Installation, aber wie sieht es langfristig aus?
KNX ist kein „Werbeslogan“, KNX ist ein Kommunikationsstandard. KNX Geräte gibt es von sehr vielen Herstellern, unter anderem ABB, Schneider, Gira usw. Eine vollständige Liste gibt es hier. In den letzten Jahren sind noch viele weitere hinzugekommen, das wird die KNX Kosten in Zukunft senken. Darüber hinaus wird es dafür sorgen, dass der Standard noch viele Jahre aktuell bleibt, und die Geräte weiterentwickelt werden.

Wie hoch sind denn nun die KNX Kosten in einem Einfamilienhaus?

Klassische Antwort: „Es kommt drauf an.“ Zuerst kommt es drauf an, wen du fragst. Ein Elektriker ohne Erfahrung wird dir eine Zahl um die 20 Tausend Euro nennen. Er wird dir nicht sagen können, warum das so teuer ist. Er wird dir auch die Vorteile einer Installation nicht nennen können. „Ist alles nur viel zu teuer und unnötig.“
Ein Elektriker mit KNX Erfahrung wird dich erst mal fragen, was du möchtest. Rollläden, Licht und Heizung? Das ganze Programm? „Alle Lichter aus“ Schalter an den Ausgängen. Heizung einschalten vom Handy aus. Dann wird auch er dir eine Summe nennen. Diese Summe hängt jedoch von deiner Hausgröße und deinen Wünschen ab. Er wird dir aber auch sagen, was der Mehrwert ist und was du woanders sparen kannst.

Die Frage nach den Kosten ist also sehr individuell. Ich werde versuchen dir in einer Serie von Artikeln ein paar Anhaltspunkte zu geben. Dieser erste Artikel zeigt die reinen Gerätekosten anhand einer Beispielrechnung für das Projekt auf den Bildern. Das Projekt gibt es wirklich, es wurde bisher jedoch nicht verwirklicht. Die Planung ist nur für diesen Beitrag entstanden und soll als Beispiel dienen. Entschuldige, wenn es nicht deinen Erwartungen entspricht. Die Preise kommen aus meinem Lieblingsshop, dem Eibmarkt.

KNX Kosten anhand eines Beispiels. Licht und Steckdosen geplant im Erdgeschoss.
KNX Kosten am Beispiel einer Planung des Lichts und der Steckdosen im Einfamilienhaus. Erdgeschoss.
KNX Kosten anhand eines Beispiels. Licht und Steckdosen geplant im Obergeschoss.
KNX Kosten am Beispiel einer Planung des Lichts und der Steckdosen im Einfamilienhaus. Obergeschoss.
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Bei den Rollläden ist es noch einfach.

Gehen wir mal von 12 Rollläden aus. Um diese zu Steuern brauchen wir einen Aktor, also nehmen wir zwei 8-fach Aktoren (falls noch eine Markise hinzukommen sollte)
Kosten:

Kommen wir zum Licht.

19 Lichtquellen. Hier stellt sich dann die Frage, ob die alle Dimmbar sein sollen oder, ob man in der Garage mit einem normalen Schaltaktor leben kann. Sagen wir mal die beiden Lampen in der Garage und die im Hauswirtschaftsraum werden nur geschaltet, die anderen sollen dimmbar sein. Dann brauchst du also 16 Dimmbare Kanäle und 3 normale Schaltkanäle.

Kosten:

Bei den Steckdosen wird es noch interessanter.

51 Steckdosen im EG und Garage, 27 im OG. Macht insgesamt also 78 Schaltkanäle für die Dosen wenn du es „komplett“ per Bus steuern möchtest. Überlegst du dir vorher welche Dosen geschaltet werden sollen. Kannst du einige Kanäle einsparen. Nehmen wir an, du suchst 20 Dosen aus, die per KNX Bus gesteuert werden sollen, dann brauchst du zwei 8-fach Aktoren, anstatt von 10 Stück. Das spart Geräte und platz im Schaltschrank.  Da du noch drei Lampen zu schalten hast, verbauen wir mal einen 8-fach Schaltaktor mehr. Soll die Funktion „alle Steckdosen aus“ installiert werden, können auch mehrere Dosen an einen Kanal gehängt werden. Natürlich nicht das ganze Haus, das macht die Sicherung nicht mit.

Die restlichen Dosen werden mittels Sternverkabelung in den Schaltschrank gezogen und können dann später nach Bedarf an einen Aktor angeschlossen werden.

Kosten:

Bisher haben wir uns nur den „unsichtbaren“ KNX Geräten gewidmet. Jetzt wird es beliebig teuer.

Die Benutzerschnittstelle, also Taster, Visualisierung, Sensoren.

Irgendwie muss das ganze Haus ja bedient werden. Du bringst also in jedem Raum einen Taster unter. In einen Raum mit Rollläden kommt ein 4-fach Taster (2 Tasten für das Rollo, eine für die Deckenleuchte und eine Taste für eine Steckdose). Macht neun 4-fach Taster im Haus und zwei für die Garage. Für das Treppenhaus und den Flur habe ich mal 7 Zweifachtaster vorgesehen. Der Wohnessbereich kann über zwei  8-fach Taster gesteuert werden.

Kosten:

Mit dem Kauf der Taster wird dein Haus nur leider nicht gerade zu einem SmartHome. Im WC bietet sich zum Beispiel ein Präsenzmelder an. Im Flur ebenfalls. Für die Steuerung der zentralen Funktionen kannst du dir im Flur noch einen Touchscreen, also eine Visualisierung aufhängen. Des Weiteren kann eine Wetterstation auf dem Dach deine Rollläden schließen, wenn es zu windig oder zu sonnig ist. Wahrscheinlich hast du auch schon selbst einige Ideen, um dein Haus zu automatisieren.

Vorteil von KNX: Es gibt tausende Taster von sehr vielen Herstellern zur Auswahl. Du bist nicht an einen Hersteller gebunden. Bei uns hängt gerade zum ausprobieren ein Merten Multi-Touch Pro, MEG6215-5910 (Eibmarkt Link) im Büro an der Wand (Danke an Main Smart Home®)

Gesamtkosten für alle KNX Geräte ca. 4.000 Euro. Damit ist dein Haus erst mal gerüstet für beliebige Erweiterungen. Denn mit dieser Installation kannst du die gesamte Beleuchtung und alle Rollläden steuern. Die Aktoren kannst du einsparen, wenn du eine Standard Elektroinstallation verbauen lässt. Schalter wirst du trotzdem brauchen. Wir haben jetzt in den Räumen mit Rollläden 4-fach Taster verbaut, die müssen natürlich gegen 1 Lichtschalter und einen Rollladen Taster ersetzt werden. Im Wohnessbereich wirst du bei der konventionellen Elektrik noch mehr Schalter und Rollladentaster benötigen. Wahrscheinlich auch dezentrale Zeitschaltuhren neben den Fenstern. Trotzdem übersteigen die KNX Kosten, die Kosten einer konventionellen Installation um einiges, du erkaufst dir jedoch die Sicherheit für die Zukunft gerüstet zu sein.

Die Gerätekosten sind nur ein Teil der Installation, es kommen noch einige weitere hinzu. Es wird noch weitere Artikel zu folgenden Punkten geben:

  • Die Planung der Installation
  • Die Sternverkabelung der Steckdosen und Lampen und die Verlegung der Busleitung
  • Der größere Verteilerschrank
  • Der Anschluss und die Verkabelung des Schaltschranks
  • Die Programmierung aller Geräte

All das sind Zusatzkosten mit denen du rechnen musst. Vieles kannst du selber machen, für den Rest brauchst du wahrscheinlich professionelle Hilfe. Falls du noch etwas mehr Verständnis aufbauen möchtest, lies doch mal diesen Artikel Was kostet KNX ? auf dem Heimautomation Blog. Stefan beschreibt dort sehr detailliert die einzelnen Kosten.

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Fazit

Eine Frage wie „Was wird mich KNX kosten?“ ist wie eine Frage „Was kostet ein Auto?“ Die Spanne ist sehr groß. Ich habe in diesem Artikel versucht die Kosten von der Seite der Materialien anzugehen. So hast du schon mal einen sehr groben Überblick über das Finanzielle. Natürlich hängt das alles noch von deinen Anforderungen ab. Über diese kannst du dir aber anhand von diesem Artikel hoffentlich etwas besser Gedanken machen.

Einen weiteren Artikel mit einem echten KNX-Projekt findest du auf meinem Blog hier: KNX Kosten senken durch Eigenleistung. Lies dort die Geschichte von Lars, Main Smart Home und wie er viel Geld durch Eigenleistung und einen guten Mentor sparen konnte.

Wie sieht es bei dir aus? Bist du schon an der Stelle in der Planung um über KNX nachzudenken, oder stellst du gerade die Kosten für dein ganzes Bauprojekt zusammen? Hast du vielleicht Tipps für andere um die Kosten abschätzen zu können? Oder bist du vielleicht ein Planer, und suchst Kunden in der Umgebung?

Viel Spaß mit KNX,
Damian

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36 Gedanken zu „KNX Kosten | Wie viel wird dich KNX kosten?“

  1. Hallo,

    danke für den tollen Beitrag.
    Die Frage der Kosten sorgt immer für Gesprächsstoff.

    Ein kleiner Punkt fehlen aus meiner Sicht noch.
    Die kleinen Wichtigen Schaltschrank-Komponenten wie Stromversorgung und Datenschnittstelle.

    Gruß,
    Sebastian

    1. Hallo Bummi,

      ich hätte auch Interesse an so einer Aufstellung. Vielen Dank schon mal

      Gruß
      Christian

    1. Hallo,

      kannst du mir bitte deine Kosten und Aufstellung schicken, fallst du einen hast. Ich möchte in 1 Jahr selber Hausbauen und stehe vor der entscheidenen Frage, konventionell oder KNX.

      Danke

    2. Hallo Bummi,

      da ich mich ebenfalls mit der Thematik KNX und mit der Planung meines zukünftigen Einfamilienhauses (ca. 200m² Bungalow) auseinandersetze, interessiert mich hierbei natürlich auch der Kostenfaktor. Daher würde ich gern dein Angebot bezüglich der angefallenen Kosten mit evtl. Aufschlüsselung der einzelnen Positionen in Anspruch nehmen. Hast du es selbst geplant oder komplett planen lassen. Ich muss leider sagen, dass es leider keine einfache Thematik ist und eh man erst alles an Funktionen und Möglichkeiten überblickt hat, geht einiges an Zeit und Lesestoff vorüber. Selbst dann hat man wahrscheinlich die Hälfte noch nicht mitbekommen.

      Ich bedanke mich schon mal vorab für deine Mühen.

      LG Basti

    3. Vielen Dank für den tollen und informativen Beitrag.

      @Bummi
      Daran hätte ich Interesse!

    4. Hallo Bummi, wir sind gerade in der Startphase unserer Hausplanung und wollen es auch komplett mit KNX ausstatten. Hätte Interesse an der Kostenaufstellung. Wäre super und vielen Dank vorab!

    5. Hallo Bummi,
      du hast ja eine Lawine ausgelöst. Würde sagen, Nerv getroffen. Zuerst auch noch mein Senf dazu: Die Frage: „Wie viel kostet KNX?“ ist fast so wie die Frage: „Was kostet ein Auto?“ Das ist eine sehr individuelle Angelegenheit.
      Aber nichts desto trotz. Bummi, falls du Lust hast, schreib mich mal direkt über Email an, dann können wir aus deinen Kosten einen Beitrag machen. So haben mehr Leser was davon.

      Viele Grüße,
      Damian

    6. Hallo @Bummi.

      ich würde mich gerne meinen vorrednern anschließen. Wir stehen auch in den startlöchern zur hausplanung und wären für jeden input hilfreich!

      Danke schon mal!!

    7. Hallo Bummi,

      ich plane gerade auch mein Haus und möchte eine KNX Installation realisieren. Da würde mir bestimmt deine Planung Kostenaufstellung weiterhelfen.
      Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

      Beste Grüße
      Paul

    8. Hallo Bummi,

      ich hätte auch Interesse an so einer Aufstellung. Vielen Dank schon mal

      Gruß
      Christian

    9. Hallo Brummi,

      Vorab,
      wirklich ein großes Entgegenkommen deinerseits, deine Erfahrung/Kosten weiter zu reichen.
      Ein großes DANKE SCHÖN !
      Wir werden in Kürze bauen und beschäftigen uns ebenfalls mit dem Thema .
      Gerne würde wir an deinen Erfahrungen teilhaben. Über die Zusendung freuen wir uns und bedanken uns für deine Bemühungen.

      Gruß Rainer.

    10. Hallo Bummy
      Könnte ich die Kostenaufstellung auch haben? Bin gerade in der Planung meines Hausumbaus. Danke!

    11. Hallo Bummi,
      kann ich deine Auflistung und Planung auch haben. Bin gerade dabei unser EFH (2 ET / 165qm) zu planen. Da wäre deine Auflistung mega genial und für meinen Mann sicher hilfreich (sich von KNX überzeugen zu lassen)

  2. Also wenn man zum oben erwähnten noch Wert auf Visualisierung und Homeserver legt, DALI-Gateways in den Etagen verbaut, alle Leuchten in LED ausführt und ALLES selbst installiert und programmiert kann man gerne auch mal 50000 € mit seinem Smarthome auf 130 m2 loswerden. Nur um mal eine Zahl in den Raum zu stellen.

  3. Mich würde vorallem die Kosten des Schaltschrankes und dessen Verkabelung interessieren.
    KNX Komponenten kann man ja gut abschätzen, wie auch Leitungslängen, Anzahl der Steckdosen usw. Sicherungen, FI ergibt sich ebenfalls grob aus der Planung.

    Mein schwarzes Loch sind die Kosten für den Aufbau und das rangieren im Schaltschrank, sowie die dazugehörigen Materialien.

    Evtl. kannst Du Bummi hierzu auch Auskunft geben, oder jemand anderer ?

    Gruss

  4. Hallo,

    schöner, sachlicher und gut verständlicher Beitrag!

    Ich habe selbst ein „Smarthome“, wie das wohl heute heißt, allerdings schon seit 1997. Damals war an sowas wie EIB oder KNX noch nicht zu denken, deshalb werkelt bei mir seit 20 (!) Jahren ein PC mit Soft-SPS mit derzentraler Peripherie von PHOENIX CONTACT, angeschlossen über INTERBUS (würde ich heute nicht mehr nehmen, gab aber nicht so viel Auswahl). Alle Lampen, Steckdosen, Rolläden, Heizung, etc. sind geschalten, 360m2. Ich erinnere mich, dass ich so um die 200 Unterputzdosen für Steckdosen, Schalter, Thermostate usw. gesetzt habe.

    Kosten: ca. 5.000 DM (1997), zuzüglich meine Arbeit, hab’s selbst gemacht
    Ersatzteilkosten in 20 Jahren: praktisch Null

    Was mir auffällt, zumindest aus meiner Sicht, ist der Ansatz für das Mengengerüst, z.B.:

    – 12 Rollläden 2x 8-fach Modul !?

    Also wenn die 12 Rollläden auf maximal 2 Zimmer verteilt werden, macht das Sinn. Ansonsten braucht man viel Kabel, um von einem zentralen Punkt (oder zwei) durch’s ganze Haus zu gehen. So wird ein Bussystem ad absurdum geführt.

    Bei mir gehen in jedes Zimmer genau 2 einzeln abgesicherte 230VAC Leitungen, 1x Licht, 1x der Rest. Alle Sensoren bzw. Aktoren werden am Ort (eben dezentral) gelesen bzw. gesteuert.

    Ich mag mich gerne irren und freue mich auf Kommentare, da nach besagten 20 Jahren sicher Zeit ist, sich zumindest neu zu orientieren.

    PS: Natürlich kann ich bei gleicher Hardware von damals heute alles von unterwegs steuern, auch wenn ich’s selten mache.

  5. Servus Bummi,
    da es heuer soweit ist und wir unser Haus bauen hätte ich (weil ich mich für KNX interessiere) sehr gerne deine Kostenaufstellung die du für dein Haus gemacht hast.

    Vielen Dank, Andi

  6. Hallo Bummi,
    wir sind ebenfalls in der Hausplanungsphase und eine Kostenaufstellung der KNX Installation zur groben Einordnung der Kosten würde uns ebenfalls sehr helfen.

    Viele Grüße
    Denny

  7. Hallo bummi, ist zwar schon ne Weile her dein Post… aber jetzt wird es für uns langsam interessant mit knx Planung!
    Könnte ich bitte auch deine kostenplanung bekommen? Das Wäre mega…

    Und noch ne Frage, was würdest Du in der Zwischenzeit anders machen??

  8. Hallo Bummi,

    wir wollen in einem halben Jahr selber bauen und ich beschäftige mich gerade auch mit dem Thema KNX.
    Ich würde auch gerne wissen, was du für Komponenten verbaut hast und was das alles gekostet hat.

    Danke und Gruß

    Torsten

  9. Hallo Bummi,
    Der thread ist ja schon etwas älter, falls du deine Kostenübersicht noch zu Verfügung hast, wäre ich dir dankbar.

    VG

    1. Hallo Joergarn,
      leider habe ich keine Kostenübersicht mehr. Die dürfte sich aber inzwischen auch erledigt haben. Die Preise sind garantiert anders als vor dem Bauboom.

      Viele Grüße,
      Damian

  10. Wenn ich derartige Fragen in diversen Foren lese, dann stellen sich mir die Nackenhaare! Nicht weil die Frage berechtigt ist, nein, weil sie „schlafende Hunde – sprich Jäger und Sammler auf den Plan ruft“ und derargie Diskussionen im Nirwana verlaufen. Wer mehr wissen möchte kommt zu uns http://www.smarthomefranken.org und wird dort Mitglied!.

    Zu meinen Ausführungen, meine Erfahrung reicht über 20 Jahre zurück. habe dieses benannte Tal durchschritten und spreche nicht von Theorie, sondern von Praxis. Ungeachtet aller Willensbekundungen steht immer im Vordergrund „Dein Geldbeutel“!

    Ich beginne immer mit der Warnung das jeder, welcher ohne Kenntnisse sich diesem Thema jungfräulich stellt schon bald beginnt das besagte „Tal der Tränen“ zu durchschreiten. Kosten sind abhängig vom Wunsch, der vorstellung des Zahlers, den Produkten welche man auswählt , dem Eli und ggf. dem Integrator.

    Geiz ist gail, oft werden Online H#ndler gepusht oder Hersteller mit günstigen Angeboten. Mein Tipp: Suche den, welcher noch selbst fertigt und seine Applikation selbst schreibt. Beziehe keinen Mix, sondern „Schuster bleib Deinen Leisten treu“. Selbst über den Eli kann ich gute Preise verhandeln und besitze die Garantie, dass dann auch der Hersteller letztlich sich mit mir befasst. Auch kommt dann mal der Außendiesnt auf die Baustelle und geht mit einem das eigene Vorhaben dann durch. Bei größeren Mengen tritt dann auch der Hersteller in die preisliche Bütt.
    Zumindest ist das so bei uns!

    Befasse Dich vor der Entscheidung mit diesem Thema und binde Deine Gattin mit ein. Ist die dagegen dann lass die Finger davon.

    Versuch Dir Deine Welt vorzustellen und was Du wirklich brauchst. Realistisch und da steht vieles hinten an.
    PS: Könnte aktuell eine RGBW Dali Story posten zum Weinen und da geben sich die Hersteller die Klinke in die Hand mit aktuell keinem vertretbaren Ergebnis. Führ Dir vor , das nicht alles KLNX sein muss. Der Lichtschalter hat seine Berechtigung, insbesondere im Alter und wir werden alle mal alt.

    Gut beraten, wer einen neutralen Fachmann als seinen Freund und Berater benennen kann.

    Stell die Visualiseriung hinten an. Ist nicht wichtig. Nach der Planung, welche eine Pflichtenheft voraussetzt. Dieses schreibt der Bauherr und nicht der Eli oder sonst wer. Die unterschreiben lediglich oder ergänzen.
    Übe Dich in den Feinheiten des Vertragwerkes und was man danach bekommt.

    KNX lebt und das was zu Beginn war ist nach dem Einzug schon nicht mehr und es wird umgebaut, ergänzt und Ideen ausgelebt.

    Jetzt zu den Kosten. Diese lassen sich in Ausschreibungen benennen. Einen Festpreis ode Richtwert gibt es nicht.
    Warum: Aktuell ist die Spanne nach oben offen und jeder kann verlangen was er will. Wer versucht beizustellen weil er wieder mal ein Schnäppchen gemacht hat wird bald feststellen das es endlich ist und er dann hilfesuchend in einem Forum landet. Ob das dann für ihn zielführend sein wird sei dahin gestellt. Manche haben auch schon zurückbauen lassen weil sie überfordert sind.

    Viele lassen sich z.B. so beraten „vom Besten immer nur das Baste“ und unter dem Strich benötigen sie dies gar nicht. Hierzu gehört auch immer die Favoirsierung des „Homeservers“. Es gibt in dieser Szene sicherlich weit aus bessere Lösungen. Gleich auch dem Touch in der Wand. Und vieles mehr.

    Ist die Schmerzgrenze errreicht und man bewegt sich außerhalb des Standards, dann braucht man einen Integrator und die bewegen sich in traumhaften Bereichen. Nicht selten erreichen Visualisierungen einen 5 stelligen Betrag. Und für den, welcher keine Ahnung hat sei gesagt man ist bei jedem Handstreich immer in der Abhängigkeit zu Dritten. Fatale Entwicklung.

    Auch fällt KNX mal aus oder die Geräte besitzen einen Bug. Und dann geht es um die Suche, um die Eingrenzung. Die Spezialisten, die Hobbybastler dröhen den Bus so zu, dass dieser sich aufhängt. Selbst eine Vielzahl von Archiven bereitet dem Server Sorgen.

    In der Zielgeraten nur zum Preis. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele meine Gesprächspartner besitzen die Neigung alles von überall so günstig wie nur möglich zu bekommen und scheitern auf kurz oder lang. Ganz einfach weil die „Ketter nicht stimmig ist“. Viele Fehler sind hausgemacht und ohne eigene ETS (Kosten über 1000 €) geht schon mal gar nichts. Die kann man sich auch nicht leihen.

    Persönlich hab ich mir meine Kosten vor langer Zeit mal aufgeschrieben und je größer meine Tabelle wurde um so weniger öffnete ichd iese. Heute schweigt sie und bleibt seit zig Jahren zu. Geh einfahc von einem höheren 5 stelligen Betrag aus. Mit Automatisierung sparst Du nichts an Kosten. Im Gegenteil, jeodch erhöhst Du effektiv Deine Lebensqualität und Deinen Standard.

    Ihr Leser kommt jetzt an den Punkt wo die Freude beginnt aufzuhören. Das möchte ich nicht, denn ich besitzte eine große Anlage und kenne sehr viele Steuerungen. Meine langjährigen belastbaren Kontakte gehen bis in die Ebene der GF. Auch ich genieße meine Automatisierung, welche heute meine Passion ist und damit mich auch zum Vorsitzenden einer Vereinigung führte. Meinen Rat muss nicht jeder übernehmen, jedoch bewährt haben sich die Schwerpunkte in der Steueurng Heizung, Beschattung, Sicherheit und „ein bischen nice to have“. Beleuchtung eher untergeordnet und schaltbare Steckdosen erreicht man mit Lösungen aus dem Web. Gleiches gilt auch für das Thema Rauchmelder. Hier hatte ich mal den favorisierten Favoriten plus den Nachfolger im Beritt, draht gebunden wie gewünscht etc. Heute setze ich aus Erfahrung auch einen Hersteller und der setzt auch Funk. Warum, weil meine Bude trotz Favorit und super nachgelagerter Programmierung abgeraucht wäre.

    Warum schreibe ich dies alles um vernünftigen Lesern ein wenig an Rüstzeug zu geben realisitsich sich diese,m Thema zu nähern und dies dann erfolgreich umzusetzen. Zum Schluß noch ein Tipp, welchen ich anfangs nicht beachtet habe und die Basis für so manche Schwierigkeit und Hilflosigkeit war. Les Dich ein und versuche es selbst zu machen.

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