2014-12-09T19:16:13+00:00 Komponenten

KNX Komponenten | Rauchmelder am KNX Bus. Warum und wie?

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Rauchmelder sind in vielen Teilen Deutschlands inzwischen Pflicht geworden. Nicht nur deswegen, allein schon wegen deiner Sicherheit gehört so ein Gerät in jeden Haushalt. In deinem Eigenheim solltest du mehrere Rauchmelder verbauen. Doch müssen auch diese Dinger an den KNX-Bus? Ich sage mal: warum nicht? Vielleicht nicht sofort, aber später?

Rauchmelder, vom 5 Euro Modell bis hin zur Luxusvariate.

Es gibt Rauchmelder schon für 5 Euro. Habe ich letztens beim Discounter meines Vertrauens gesehen. Die tun wahrscheinlich auch ihre Pflicht, und melden wenn es brennt. Dann gibt es die etwas teureren, die vielleicht weniger Strom brauchen oder eine bessere Sensoren haben. Sie verhalten sich alle gleich: Wenn es Rauch gibt, machen sie Krach. Wenn die Batterien zur Neige gehen, ebenfalls. Dann musst du eine Leiter raus holen und die Batterien wechseln.

Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit: Der Gira dual Rauchmelder 233002 , kann mit seinen Kollegen vernetzt werden und dann melden alle Alarm, sobald einer Rauch oder Hitze registriert. Das geht über ein eingebautes Funk Modul, oder über ein zusätzliches Relais und eine zweiadrige Leitung. Mit diesem Relais funktioniert der Rauchmelder wie ein Schalter und kann über einen Binäreingang auf den KNX Bus geholt werden. Dann wüsstest du schon mal von welchem Melder der Alarm kommt und könntest zum Beispiel eine Notbeleuchtung einschalten.

Der Anschluss über einen Binäreingang liefert dir allerdings nur die Information, ob dieser Rauchmelder gerade Alarm gibt. Möchtest du mehr aus deinem Rauchmelder raus kitzeln, gibt es Melder, die direkt an den Bus angeschlossen werden können. Den gleichen Gira dual Rauchmelder 233002 kannst du nämlich mit dem Modul Gira 234300 direkt an den Bus anschliessen. Dann kriegst du Bescheid, ob gerade die Batterie schwach ist, oder die Rauchkammer eine Störung hat. Natürlich sagt dir der Rauchmelder auch ob gerade Allarm ausgelöst wurde. Es ist dann auch möglich den Alarm per KNX einzuschalten.

Vorbereitung für die Zukunft.

Wenn du ein Haus baust, willst du wahrscheinlich auch für die Zukunft vorbereitet sein. Also gilt es auch hier: Planen. Du wirst wahrscheinlich schnell raus finden wo die Melder hinkommen sollen. Dann bleibt nur die Frage der Kabel. Also ich würde immer zumindest das Grüne KNX-Buskabel sternförmig zu einem Ort in deinem Haus ziehen an dem du einen Binäreingang verstauen kannst. Falls du sofort Melder mit KNX Anschluss kaufst, kannst du auch den ganz normalen KNX Ring an den Meldern vorbei ziehen. Ich denke hier heute an die „Nachrüster“

Hast du kein Kabel am Melder, bist du auf Funk angewiesen, wenn du später Rauchmelder vernetzen willst. Liegt das KNX-Buskabel schon, hast du vollgende Möglichkeiten:

  • Du kaufst die normalen 5 Euro Melder und versteckst das Kabel in diesem Melder. Keine Zusatzfunktion, kein Kabel zu sehen.
  • Ausbaustufe 1: Du kaufst dir ein Netzteil und versorgst die Rauchmelder über dieses Netzteil. Erstmal kein Batteriewechseln mehr.
  • Ausbaustufe 2. Du kaufst die Melder mit Zusatzrelais und bringst den Allarm über einen Mehrfach-Binäreingang auf den Bus. Nun weisst du welcher Melder gerade Allarm schlägt.
  • Ausbaustufe 3. Du tauschst deine Melder gegen echte KNX-Rauchmelder. Dann klemmst du nur das richtige KNX-Kabel an den Bus und kannst alle möglichen Werte auslesen. Du kannst auch einen Alarm auslösen und diese Melder quasi als interne Alarmanlage verwenden. Mal sehen wie lange der Eindringling dann noch im Haus bleibt.

Du siehst, es muss nicht immer sofort KNX sein. Du kannst es auch mal sorglos vorbereiten und dann später die Geräte nachrüsten. Du musst allerdings früh genug daran nachdenken. Ein Kabel nachträglich mitten in die Decke zu einem Rauchmelder zu ziehen ist of nicht so ganz einfach.

Viel Spaß mit KNX!
Beitragsbild: OpenClips / Pixabay

Aktualisiert: 9. Dezember 2014

24 Kommentare zu KNX Komponenten | Rauchmelder am KNX Bus. Warum und wie?

  1. HalloDamian,

    bislang habe ich nicht wirklich viel Gedanken dazu gemacht. Aber ich werde mal deine Tipps beherzigen und bei der Ausführung darauf achten.

    Ich wünsche dir und der gesamten Bloggergemeinschaft schönen rutsch ins neue jahr

    Gruß Waldemar.
    HandwerkNerds.de

  2. says:

    Habe im KNX-User-Forum einen interessanten Post gefunden, in dem besagt wurde, dass die Gira Dual/Vds RWMs sowohl über rote 2-Drahtleitung vernetzt werden können, als auch einen Slot für ein KNX-Modul haben. Es reicht bei einem Neubau also, alle RWMs sehr günstig zu vernetzen und nur einen einzigen RWM in der Kette an den Bus zu koppeln.

    • Hallo Mario, vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast wahrscheinlich auch in dem Post gelesen, dass die Rauchmelder zwar über diese Vernetzung das Alarm Signal weiter geben, jedoch kannst du später nicht mehr rausfinden woher es gekommen ist. Bei der Stern Verkabelung, kannst du noch die Quelle des Alarms lokalisieren. Außerdem legst du dich dann mit der Verkabelung sofort auf einen Bestimmten Typ von Rauchmelder fest. Was ist, wenn es Gira in 10 Jahren nicht mehr gibt? Mit der Lösung die Kabel an einer Stelle zusammen laufen zu lassen ist man sehr viel flexibler. Deshalb habe ich diese Lösung hier vorgeschlagen.

      Grüße,
      Damian

      • says:

        Hallo Damian, das stimmt. Allerdings würde ich im Ernstfall vermutlich instinktiv erstmal nicht nach der Visu greifen um zu sehen wo es brennt, sondern situationsbedingt entweder flüchten oder, wenns nicht stinkt, erstmal fuchsteufelswild herumrennen um die Quelle zu lokalisieren. Klar, im Fehlalarmfall ist es natürlich praktisch, die Quelle über eine Visu lokalisieren zu können. Aber so ein Fehlalarm will erstmal festgestellt sein und da würde ich mich glaub echt erstmal auf meinen Instinkt verlassen… 🙂

        Wg. Sternverkabelung: Das kann man auch sternförmig verkabeln und dennoch nur an einer Stelle auf den Bus legen oder?

        • 😀 An den Fall „Ernst“ habe ich gar nicht gedacht 😉 Aber wenn dir einer der Rauchmelder einen Streich spielen will, gibt es ein paar mal, mitten in der Nacht einen falschen Alarm. Spätestens dann wirst du wissen wollen wer der Übeltäter ist. Und was machst du dann? Alle abklemmen und warten bis es wieder so weit ist?

          Ja, du kannst die Sternverkabelung an einem Punkt an den Bus klemmen. Das meine ich ja im Artikel. Alle Leitungen zu einem Punkt ziehen, zusammen klemmen und dann auf den Bus. Das ist ja das schöne, du kannst einzelne Leitungen auf einen Binäreingang legen. Einzelne Leitungen auf den Bus klemmen, oder miteinander verbinden um die RWMs zu koppeln. Alle Möglichkeiten offen.

          Grüße,
          Damian

          • says:

            Nur der Gira Rauchmelder, der ausgelöst hat, blinkt auch. Alle anderen machen nur Krach – bei einem (Fehl-)Alarm kann man also trotzdem rausbekommen, welcher der Übeltäter ist. Außerdem muss der Alarm auch am auslösenden Rauchmelder bestätigt werden, damit der Krach aufhört.

            Alle Rauchmelder über ein zentrales Netzteil und ohne Batterie zu versorgen sowie die Rauchmelder einzeln auf einen Binäreingang zu legen ist übrigens keine gute Idee – die gegenseitige Auslösung des Alarms könnte im Ernstfall dadurch fehlschlagen.

            Lieber die Rauchmelder direkt miteinander verbinden, das kann im Ernstfall Leben retten – und dann evtl zusätzlich auf einen Binäreingang, der rechtzeitig die Rettungswege freimacht (z.B. Rolladen hoch, solange es noch geht, bevor evtl. der Strom ausfällt).

            Aber bitte nicht die grundsätzliche Funktion der Rauchmelder von anderen, potentiell fehleranfälligen Geräten oder von der Stromversorgung abhängig machen! Die anderen Geräte sind evtl. bereits durch den Brand im Mitleidenschaft gezogen worden und/oder der Strom ist bereits ausgefallen, bevor ein Rauchmelder auslöst.

      • says:

        Hallo Damian,
        Deine Antwort an Mario ist nur bedingt richtig. Zwar halte ich es fuer unwahrscheinlich, dass es Gira in 10 Jahren nicht mehr gibt. Aber viel wichtiger ist, dass Rauchwarnmelder nach spaetestens 10 Jahren ausgetauscht werden muessen. Geschrieben steht dies in der DIN 14676 (die jeder Landesbauordnung zugrunde liegt). Zudem ist es auch sehr sinnvoll, denn schliesslich sammelt sich in jedem Rauchmelder zwangslaeufig innerhalb von 10 JAhren eine Menge Hausstaub an der die Detektionsfaehigkeit beeintraechtigt.
        Bei mir zuhause bin ich einen anderen (meiner Meinung nach sichereren) Weg gegangen. Ich habe die Melder mit dem herstellereigenen Funk untereinander vernetzt. Damit bin ich unabhaengig vom 230V Netz das bei einem Feuer ja durchaus auch mal ausfallen kann. Somit ist sichergestellt, dass ich Alarm im ganzen Haus habe. Dazu habe ich eine fernbedienung in der Diele an der Wand mit der ich den ausgeloesten Melder identifizieren kann (weil alle anderen dann still sind). Zusaetzlich habe ich dann an einer Stelle vom Hersteller einen Koppler installiert und die drei Kontakte auf Binaereingaenge legt. Somit kann ich bei Alarm sinnvolle Steuerungen automatisch ausloesen … zB Rollaeden hochfahren, Licht einschalten etc. Zusaetlich habe ich im Heizungskeller und im Wohnzimmer beim Kamin auch noch je einen Kohlenmonoxidmelder im Funknetz. Daher am Koppler auch drei Ausgaenge (Feueralarm, Kohlenmonoxidalarm und Sammelstoerung). Fuer mich ist das die optimale Loesung, weil meiner Meinung nach sicherer und unterm Strich auch nicht teurer als wenn ich Gira-Melder mit KNX Modul genommen haette … so sagte es mir jedenfalls mein Kumpel (E-Installateur), der mir die Sachen beim Grosshandel besorgt hat.
        achso – habe ganz vergessen zu erwaehnen dass ich mich als Hersteller fuer Ei Eleectronics entschieden hatte. Vor allem, weil die den letzten Test der Stiftung Warentest gewonnen haben und schon Jahrzehnte am Markt sind.

        last but not least: das ist hier ein richtig guter Blog !!
        Mach weiter so 🙂

        • Hallo Tom,
          danke für deinen Kommentar. Hättest du den Hersteller nicht genannt, hättest du 2 Minuten nach dem Kommentar eine Email :-). Ei Eleectronics scheint echt gut zu sein. Melder + Funkmodul für unter 50 Euro ist auch ein akzeptabler Preis. Werd ich mir bestimmt näher angucken. Du hast ja eigentlich nur meine Sternverkabelung gegen eine Funkleitung ersetzt, sehr elegant. Ich würde sagen, im Neubau ist es egal ob man Kabel zieht, oder später Funk nutzt, im vorhandenen Haus ist Funk natürlich leichter zu realisieren.
          Mit 230V hast du natürlich Recht, dann Fahren aber deine Rollos auch nicht mehr hoch. Die Melder melden ja weiter, vorausgesetzt, diese werden von einer Batterie unterstützt.

          Grüße,
          Damian

          • says:

            Hi Damian,

            der Hauptgrund warum ich mich, trotzdem damals eine Kersanierung lief und ich also problemlos hätte Kabel legen können, damals gegen Kabel und für Funk entschieden habe ist ganz einfach … hängt aber auch wieder mit dem Hersteller Ei Electronics zusammen.
            Bei den drahtvernetzen Meldern bekomme ich nur das Signal „Alarm“ und zwar gleichgültig welcher Meldertyp (Rauch, Hitze oder CO) alarmiert. Hingegen bekomme ich bei Funkvernetzung und Verwendung des Koppelmoduls klar separierte Meldungen per potentialfreiem Kontakt: Feuer-Alarm, CO-Alarm bzw. Störung … und DAS war mir wichtig. Denn wenn Du z.B. ein CO-Problem im Hause hast dann müssen logischerweise in der Automation z.T. völlig andere Steuerungen ablaufen als wenn ein Feuer im Haus ist.

            Ganz generell ist m.E. der große Vorteil einer Funkvernetzung, dass man ein voll redundantes Alarmierungssystem hat und somit bei Feuer die akustische Alarmierung im ganzen Haus sicher gestellt ist – gleichgültig ob noch irgendwo Strom fliesst oder nicht. Diese Alarmierung ist einfach das alles Entscheidende für den Fall dass jemand zuhause ist. Ist hingegen niemand zuhause dann ist eine Sammel-Meldung per SMS o.ä. durchaus hilfeich, aber mehr als „Feuer zuhause“ muss es dann auch nicht sein, denn seien wir ehrlich: mehr muss man in dem Fall nicht wissen.

            Habe ich hingegen eine Drahtvernetzung jedes einzelnen Melders auf einen KNX-Aktor dann habe ich zwar immer eine Einzelmeldung und weiss bzw. sehe am Display (oder in der SMS) wo genau es brennt – nett – aber bin ich halt voll davon abhängig, dass noch Strom fliesst.
            Kein Strom -> keine funktionierende Aktorik -> keine flächendeckende akustische Alarmierung. Ich riskiere bei solch einer Vernetzung also einen echten Sicherheits-Nachteil.

            … zum Thema USV etc äussere ich mich vielleicht auch noch 🙂

  3. says:

    Hallo Damian,

    Erst einmal vielen Dank für das tolle Blog. Ich habe neben vielen Beiträgen auch schon dein eBook durch. Zwar bin ich ein „Spätzünder“, aber lieber spät wie nie. Der Grund: Am Montag kommt der Elektriker und beginnt mit mir das verkabeln, daher lese ich jetzt noch was das Zeug hält.

    Zu diesem Beitrag. Die Gira Rauchmelder werden ja im Normalfall verdrahtet. Wenn ich diese an den abzusehen hänge, muss ich dann jeden einzelnen Rauchmelder einzeln sternförmig verdrahten?

    Gruß markus

    • Hallo Markus,
      Wenn du sowieso GIRA Rauchmelder nimmst, kannst du später auch einfach den letzten an den Bus hängen. Dann hast du halt auf dem BUS die Information „Feueralarm“ wenn du die Rauchmelder sternförmig verdrahtest kannst du diesen Stern jetzt erstmal einfach zusammen schalten, also quasi parallel schalten. Dann hast du später die Möglichkeit folgende Information auf den Bus zu bringen: „Feueralarm, Melder unten im Flur links“. Es ist deine Entscheidung.
      Grüße,
      Damian

      • says:

        Hallo Damian,

        ich werde nun alle Rauchmelder pro Stockwerk mit einem 4x2x0,8 Kabel verbinden und dann unten im Verteiler zusammenführen. So benötige ich nur für den Rauchmelder im Technikraum ein KNX-Modul.

        Schön wäre es, wenn man die Stromversorgung auch über einen 9V-Trafo mit kleiner USV lösen könnte.

        Gruß Markus

  4. says:

    Wenn ich meine 20 RM im Haus mit echten KNX-Geräten realisiert hätte, wäre das sehr teuer gewesen. Besser ist – finde ich – eine Rauchmeldeanlage mit Rauchsensoren (z. B. von ABUS) aufzubauen. Also normales 4 x 0,6 Klingelkabel in alle Räume legen und den Rauchsensor daran anschließen. 2 Drähte für die zentrale Spannungsversorgung und zwei Drähte für die Meldung. Die Meldung geht auf einen oder mehrere Binäreingänge (potenzialfrei) und die Spannungsversorgung geht genau wie der übrige KNX-Bus und der oder die Signalgeber über eine USV. Dann funktioniert der Rauchmelder in den meisten Fällen sogar dann noch, wenn der Strom schon ausgefallen ist. Sollte der Strom noch nicht ausgefallen sein, dann kann mit demselben Signal auch das Licht eingeschaltet und die Rollladen hochgefahren werden.

    • Hallo Ulrich,
      danke für deinen Kommentar! So ähnlich empfehle ich das ja auch. Es kommt drauf an zu jedem Melder eine 4 Adrige Leitung zu ziehen. Dann hat man die meisten Optionen.
      Das mit dem KNX Bus an der USV hat sich bei mir noch nicht durchgesetzt. Welche Vorteile hat man da? Ich meine, du kannst doch eh nichts mehr bewegen wenn der Strom weg ist. Nur noch Aktoren klackern lassen 🙂
      Grüße,
      Damian

      • says:

        Hallo Damian,
        es kommt ja darauf an, was noch an der USV hängt:
        Homeserver WHS2011,
        lokales Netzwerk,
        Rooter –> Telefonanlage, Wifi, … (dunklel alles, aber online)
        Alarmanlage <– Telefon <– Tür-/Fenstersensoren <– KNX,
        Rauchsensoren <– KNX,
        programmierte Haussteuerung <– KNX.

        Hast du einen Überspannungs-/Blitzschutz? Die USV trennt.

        Außerdem sagt mir meine USV, dass da mal kurze Ausfälle waren, als niemand zu Hause war. Das hat meinen Bus jedenfalls nicht irritiert, denn er hats nicht gemerkt. Ich bin mir jedenfalls nicht sicher, dass ich das definierte Verhalten nach "Busspannungswiederkehr" bei allen über 90 KNX-Geräten, die ich habe, so parametriert habe, dass die Spannung der Spannungsversorgungen nicht kurzzeitig beim Wiedereinschwingen zusammenbricht.

        Vielleicht machst du jetzt den Smily wieder weg …

        Gruß,

        Ulrich

        • Hallo Ulrich,
          Respekt! Da hast du ja eine schöne USV Anlage. So macht das ganze natürlich Sinn. Habe angenommen, du hast nur KNX und Rauchmelder an der USV.
          Den Smily mach ich trotzdem nicht weg, der war ja nicht böse gemeint. Hab mir damals auch Gedanken über USV gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, wenn dann fast alles dran hängen. Deine Anlage ist schon fast am Ziel. Jetzt noch die Hausbeleuchtung auf 12 Volt umstellen und überall LEDs. Dann bist du fast autark. 🙂
          Schon mal darüber nachgedacht die USV mit Solar zu unterstützen und den Strom mal absichtlich abzuschalten?

          Du sprichst von 20 Rauchmeldern und 90 KNX Geräten, was für ein Häuschen ist denn das? Für mehrere Familien? Wie hast du die Linien aufgeteilt, pro Stockwerk?

          Grüße,
          Damian

          • says:

            Hallo zusammen,

            das Thema Rauchmelder steht mir für unser EFH auch noch bevor.

            Ich lese immer wieder USV. Aber ist es nicht so, dass die Rauchmelder eine Batterien haben *müssen*?

            D.h. eine möglicherweise fehlende Alarmierung sollte bei Stromausfall gar nicht auftreten. Korrekt?

            Die Vernetzung erfolgt doch z.B. bei Gira über eine eigene Leitung. D.h. man ist vom Bus unabhängig.

            Oder bringe ich etwas durcheinander?

            VG, Thomas

          • Hallo Thomas,
            danke für deinen Kommentar! Ob Rauchmelder Batterien haben müssen, kann ich dir nicht beantworten, vielleicht liest das hier ja jemand, der das kann. Natürlich kannst du unabhängig vom Bus die Melder miteinander vernetzten. Der Artikel sagt nur aus, dass du die Melder auf den Bus bringen kannst, wenn du möchtest. Erst wenn die Melder auf dem Bus sind, kannst du z.B. die Notbeleuchtung anmachen, wenn ein Melder los geht.

            Grüße,
            Damian

          • says:

            Hallo Thomas,

            nein, Rauchdetektoren müssen keine eigene Batterie haben. In sog. Brandmeldeanlagen, wie man sie in Facilities aller Art findet, sind die Detektoren zentral mit Betriebsspannung versorgt. Sie haben also eine vom normalen „Stromnetz“ separate Spannungsversorgung, also eigene Leitungen. Tatsächlich gibt’s dafür sogar spezielle nochmals feuerfestere Spezialleitungen. Aber die brauchst du nicht, wenn du deine separaten Leitungen ohnehin UP verlegst, denn der Detektor sollte wohl schneller reagieren als die Feuerwirkung Leitungen unter Putz beschädigt. In Facilities laufen die Leitungen dagegen oftmals in der abgehängten Decke und sind daher für Feuer sehr schnell erreichbar.
            Die Detektoren lösen bei Rauch aus und was danach zur Alarmmeldung alles eingerichtet wird, ist dann deine Sache (Sirene, Telefonaufschaltung, etc.).
            Um ganz sicher zu gehen, dass deine Brandmeldeanlage bestehend aus den Detektoren und der Alarmmeldung auch dann noch funktionieren, wenn die Ursache für ein Feuer in der kurz danach ausfallenen „normalen“ Elektrik des Hauses liegt, versorgt man die Brandmeldeanlage aus einer USV.
            Wenn nun die KNX-Analge auch an der USV hängt, können die Detektoren daher durchaus auf einen Binäreingang gelegt werden und die Auslösung der Sirene von einem Schaltaktor übernommen werden. So kann man dann die KNX-Anlage sinnvoll mit einbeziehen und darüber hinaus sogar noch eine differenzierte Meldung (z. B. verschiedene Sirenen in den Etagen) ermöglichen. Außerdem besteht die Chance, bei (noch) nicht ausgefallenem Stromnetz z. B. die Rollladen zu öffnen und das Licht einzuschalten.
            Von einer separaten Notstromversorgung mit separaten Leitungen für Notlicht würde ich in einem EFH abraten, in Facilities ist das natürlich Standard.
            Die vorangegangenen recht dummen Bemerkungen des Bloggers hier, die USV evtl. auch für das ganze Haus z. B. für die die Beleuchtung zu verwenden, würde ich ignorieren. Der gute Dr. ist nicht wirklich ein Experte …

          • Hallo Ulrich,
            vielen Dank für deine ausführliche Info! Find ich ja nett wie du über den Hausherr sprichst 😉

          • says:

            Nimm’s mit Haltung; kleine Retourkutsche wegen deiner sarkastischen Antwort letztens. Und wenigstens habe ich jetzt schon wieder ein Smiley. Da freut man sich doch. (Und, ach ja, bei Akkusativ wäre richtig: „Hausherren“) … und das mit der 12V Beleuchtung habe ich mir wirklich einen Moment durch den Kopf gehen lassen (0,2 ms), hahaha! Dann könnte man den KNX-Bus ja durch ’ne Logo! ersetzen. Das Konzept dazu müsstest du dir aber dann ausdenken; wäre mir zu blöd.

            Aber Spaß beiseite! Ich hoffe, dass ich mit meiner ausführlichen Besprechung des Themas dem ein oder anderen eine Vorstellung und Anregung geben konnte.

            Beste Grüße in meine Geburtsstadt – und nix für ungut,

            Ulrich

  5. says:

    Ich finde beim Rauchmelder sollte man schon genügend Geld ausgeben, damit man einen qualitativ hochwertigen Melder hat. Denn was bringt ein Rauchmelder, wenn er bei einem Feuerausbruch zu spät anschlägt oder erst gar keinen Rauch meldet. Daher niemals die Billigvarianten kaufen!

  6. says:

    Welche Rauchmelder gibt es denn für die Ausbaustufe 3? Danke

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