2014-08-30T12:26:22+00:00 Allgemein

Ein Morgen mit KNX | Sicht einer Frau

Ein Morgen mit KNX, aus der Sicht einer Frau

Nemo / Pixabay

Du wachst auf. Es ist noch düster im Zimmer, nur die dezente Hintergrundbeleuchtung ist an. Du streckst dich und schaffst es den Taster neben dem Bett zu drücken. Hauptsache unter der Warmen Decke bleiben. Das Rollo fährt hoch und bleibt etwa in der Mitte stehen. Sehr gut, bloß nicht zu viel Licht auf einmal. Noch einmal umdrehen und 2 Minuten die Ruhe genießen. Dann geht es zum Wandschrank. „Was ziehe ich heute nur an?“ Der Bilderrahmen auf dem Sideboard zeigt ein Bild deiner Familie bei einer Feier. Das Bild wechselt und man sieht euren Ausflug vom letzten Jahr. „Hm, die Bluse habe ich doch auch in Rot“ denkst du. Eine Entscheidung weniger.
Du verlässt das Schlafzimmer und hörst wie das Rollo komplett hoch fährt, jetzt kriegen die Blumen auch Licht. Auf dem Weg ins Bad siehst du, dass die Tür vom Großen noch zu ist. Du öffnest sie einen Spalt und siehst wie er friedlich schläft.  Im Vorbeigehen machst du das Bett der Prinzessin und  es fällt dir ein, dass die Kleine in letzter Zeit unruhig schläft. Du gehst zum Monitor im Flur und tippst auf „Kinderzimmer“. Auf dem Bildschirm erscheinen die Meldungen der Nacht. „3.30 Uhr - Bewegung im Raum“. Du schaust das Video dazu - nichts besonderes - und freust dich, dass das Babyphon noch immer im Raum steht. Dann drückst du auf dem Grundriss das „Jugendzimmer“ an. Der Monitor zeigt die beiden letzten Meldungen an: Vor zwei Stunden, „Rollladen gefahren“, da hat ihn der Papa wohl geärgert. Gestern „21.30 - Fernseher aus“, vorbildlich.
Du betrittst das Bad, die Fußbodenheizung ist komplett aufgedreht. Eine wohlige Wärme steigt  dir in die Füße, dann kommt die heiße Dusche. Genau so wie du es magst. Während du dich fertig machst, tönt aus den Lautsprechern deine Lieblingsmusik und das Bad ist hell beleuchtet.
Ab zum Frühstückstisch. Im Halbschlaf kommt dein Großer aus dem Zimmer und torkelt ins Bad. Bevor du runter gehst, stellst du noch über das Display den Staubsauger ein. Gleich ist keiner mehr hier, dann kann der sich austoben.
Der Tisch ist gedeckt, was für ein Feiertag. Dein Mann sitzt am Tisch und die Prinzessin schaltet gerade den Fernseher aus. Gleich gibt es Frühstück. Du nimmst dir einen Kaffee und setzt dich an den Tisch.  Beim Frühstück gibt es nur ein Thema, der heutige Ausflug ins Fantasialand. Der Ausflug ist schon lange für heute geplant, es soll ein schöner Familientag werden. Alle freuen sich auf den Tag, das Wetter sieht vielversprechend aus. Draußen scheint die Sonne und der Himmel ist wolkenlos. Das wird sicherlich ein schöner Tag. Alle helfen mit beim Abräumen, die Kinder wollen ja schnell los. Proviant wird vorbereitet. Heute wird das Haus den ganzen Tag leer sein.
Während dein Mann das Auto hollt und die Kinder sich anziehen, wirfst du noch Wäsche in die Waschmaschine und schaltest sie ein. Loslaufen wird sie ja eh erst zur Mittagszeit, wenn der Strom billiger ist. Sobald alle draußen sind, schließt du das Haus ab und hörst wie der Staubsauger aus seinem Versteck kommt. Auf der Südseite fahren die Rolllos ein wenig runter und hüllen das Innere in kühlen Schatten. Wenn wir heute Abend zurück kommen, ist das Haus kühl, gesaugt und es riecht nach frischer Wäsche. Dann gibt es ein warmes Bad. Das Wasser lasse ich mir schon auf der Heimfahrt ein. Auspacken können die anderen. Die Fahrt geht los.

Aktualisiert: 30. August 2014

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