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4 ETS Projekte als Vorlagen zum vergleichen
Ich habe damals nirgendwo ein kurzes ETS Beispiel gefunden.
Am liebsten hätte ich mein Projekt mit anderen verglichen.
Ich war neugierig, "Wie machen es die anderen?"
Deshalb habe ich für dich diese 4 ETS Projekte zusammen gestellt.
Du kannst die Projekte direkt in der ETS öffnen und sehen,
wie ich es gemacht habe.
  • 1. Rollladensteuerung
  • 2. Präsenzmelder benutzen
  • 3. Licht schalten mit einem Taster
  • 4. Fensterkontakte richtig parametrieren
Startseite » 1. Lange vor der Bauplanung » Welches SmartHome System für dein Haus?

Welches SmartHome System für dein Haus?

    Immer wieder werde ich gefragt, „Welches SmartHome System empfiehlst du?“, „Warum bist du so begeistert von KNX?“. Klar, die meisten Menschen auf der Welt kennen KNX nicht. Wenn du dich allerdings, mit dem Thema SmartHome beschäftigst, wirst du früher oder später über KNX stolpern. Heute also eine kurze Antwort, für diejenigen, die mit der Abkürzung absolut nichts anfangen können und warum es das beste System ist, wenn du neu baust oder ein Haus komplett sanierst. Ich versuche einfach die Vorteile von KNX aufzuzählen, entschieden kannst du dann ja später selbst.

    Was ist überhaupt ein SmartHome (meine Meinung)

    Fangen wir mal ganz am Anfang an. Was verstehst du unter dem Begriff „SmartHome“? Für einige macht ja eine Schaltbare Steckdose mit Fernbedienung aus einem Haus ein „SmartHome“. Ich sehe das etwas anders. Prinzipiell unterscheidet sich ein SmartHome von einem „nicht SmartHome“ dadurch, dass Steckdosen, Beschattung oder Licht automatisiert geschaltet werden können. Ob das nun der Bewegungsmelder im Badezimmer ist oder die Zeitschaltuhr für die Rollläden. Natürlich machen diese beiden Beispiele aus einem Haus noch kein SmartHome, allerdings bist du auf dem Weg dahin. 

    Für mich beginnt das SmartHome mit der Vernetzung der einzelnen Gewerke. Wenn die Rollläden also mit der Beleuchtung „reden“.

    Zum Beispiel, wenn die Treppenbeleuchtung eingeschaltet wird, und die Rollläden fahren, weil die Sonne unter gegangen ist. Je mehr Vernetzung statt findet, desto mehr „SmartHome“ ist möglich. Wenn der Bewegungsmelder im WC nicht nur das Licht schaltet, sondern auch deine Lieblingsmusik einschaltet ist das schon ganz gut. Wenn jetzt noch die Raumtemperatur höher geregelt wird, weil du dabei bist dir ein Bad einzulassen hast du schon ein ziemlich smartes Bad. 

    Vom smarten Bad zum smarten Haus

    Wenn du das ganze weiter denkst, wird dein Haus immer smarter. Dein Haus erkennt, dass keiner mehr im da ist? Dann können ja die Rollläden zu, die Heizung ein paar Grad runter und der Staubsauger an die Arbeit. Ohne, dass du daran denken musst. 

    Vernetztes Smarthome System, das ist KNX.
    Erst wenn das Licht, die Heizung und die Pool-Technik (soweit vorhanden 🙂 ) vernetzt interagieren, nenne ich es ein SmatHome.

    Überhaupt ist das für mich die Hauptaufgabe eines SmartHomes. Dir mehr Zeit und „Hirn“ für das wesentliche zu geben. In deinem Auto schalten sich die Scheibenwischer auch automatisiert ein, wenn es regnet. Warum musst du daran denken, die Markise auf der Terrasse ein zu fahren, wenn der Wind zu stark ist?

    Wie passt dazu KNX als SmartHome System?

    Nun, das ist ganz einfach. Nehmen wir das Licht. Das kannst du ganz konventionell verkabeln und dann überall Philips HUE Lampen verbauen, um die Beleuchtung damit smart zu machen. Wenn Philips dann irgendwann entscheidet „HUE ist nicht mehr rentabel“ hoffst du einfach, das alles möglichst lange funktioniert. Bei den Rollläden nimmst du dann BuschFree@Home oder ein anderes System und bist an den zweiten Hersteller gebunden. Um das ganze dann smart zu machen, also zu Vernetzen, holst du dir irgendeinen Server, der die Brücke bildet. Ach ja, wir hatten noch die Heizung. Hoffentlich kann dein Server mit der sprechen. Sonst kannst du dir ja irgendein stück Freeware aus dem Internet laden und den Server darüber mit der Heizung verbinden. Viel Spaß, wenn du dafür mal Support brauchst …

    KNX ist das Fundament für ein SmartHome

    Oder du machst Nägel mit Köpfen und setzt sofort auf KNX als das SmartHome System. Für mich ist das die einzige Lösung beim Neubau oder einer umfangreichen Sanierung. KNX ist ein Bus-System. Was bedeutet das? Es ist das Rückenmark deines Hauses. Stell dir vor, du würdest dein Licht, alle deine Steckdosen, deine Heizung und die Rollläden vernetzen. Dann würdest du EINEN Zugangspunkt (also eine Schnittstelle) in dieses Netzwerk einsetzen und über diese Schnittstelle ALLES steuern. Wäre das nicht mega? Du brauchst keine zusätzlichen Plugins um deine Heizung zu steuern. Du brauchst keinen „Zwischenstecker“ um eine Steckdose zu schalten. Der Schnittstelle ist es egal, ob du einen Rollladen fahren willst, alle Rollläden auf der Südseite oder alle im Haus. Da das Netzwerk Kabelgebunden ist, hast du auch keine Empfangsprobleme im Haus oder sogar außerhalb. Du hast einfach die komplette Kontrolle über dein ganzes Haus.

    KNX als Smarthome System, ein stabiles Fundament.
    Würdest du dein Haus auf einem schwachen Fundament bauen?
    KNX ist Hersteller unabhängig, und existiert seit 30 Jahren, das macht es stark.

    Warum KNX und kein Konkurrenzprodukt

    Nun, weil es kein Konkurrenzprodukt zu KNX gibt. KNX ist kein „Produkt“ in dem Sinne. Das ist so als würdest du fragen: Jahreskarte für die Taxis in meiner Stadt oder für die S-Bahn? Bei der S-Bahn bist du darauf angewiesen, dass sie funktioniert. Du hast feste Bahnhöfe und Fahrzeiten. Wenn die Fahrer streiken, stehst du fest. Bei dem Taxi kannst du jederzeit das Fahrzeug wechseln. Wenn es dir nicht gefällt, oder kaputt geht, steigst du in ein Taxi eines anderen Herstellers um und gut ist. Es werden niemals alle Taxifahrer der Stadt streiken. Du findest immer eine Möglichkeit von A nach B zu kommen. So ist es bei KNX, es ist nicht an einen Hersteller gebunden, es ist ein Standard.

    Genauso, wie es deinem WLAN egal ist, welches Tablet du kaufst, ist es KNX egal von wem die Komponenten sind, die verwendet werden. Du kannst Schalter von Schneider-Electric nehmen, Rollladenaktoren von MDT und Lichtkomponenten von Gira. Deshalb würde ich mich immer für KNX in einem Neubau entschieden. Apropos Taster: Bei den andern Systemen hast du meistens die Wahl zwischen einem oder zwei Tastern. Schau mal bei Voltus vorbei, wie viele KNX Taster es gibt: Tastsensoren bei Voltus.de Also Die Auswahl ist einfach viel größer als bei jedem anderen SmartHome System, das ich kenne.

    KNX als SmartHome System, eine riesige Auswahl.
    Allein 1287 Treffer zum „KNX Taster“ im Eibmarkt. Zum Beispiel der wassergeschützte „Kellertaster“ von GIRA, der Glastaster in Schwarz von MDT oder das Touchdisplay von Merten dem Multi-Touoch pro (Amazon Link)

    Argument 2: Langlebigkeit aufgrund vieler Hersteller

    Daraus folgt auch gleich mein zweites Argument für KNX. Ich nenne das den „Nokia-Faktor“.  Erinnerst du dich an Nokia? Die unzerstörbaren Handys von früher? Hättest du damals gedacht, dass Nokia pleite geht? Und doch, innerhalb kurzer Zeit war das Unternehmen weg vom Markt. Heute redet keiner mehr von Nokia. So ein Haus steht, wenn es gut läuft, ziemlich lange. Ich erwarte also, dass mein SmartHome System genauso lange hält.

    KNX gibt es seit 30 Jahren. Wenn heute eine Komponente, in so einer 30 Jahre alten Installation, kaputt geht, tauschst du sie einfach durch eine aktuelle Komponente aus. Genau so, wie du deinen Router durch einen beliebigen anderen Router tauschen kannst.  

    Ist mein Haus mit KNX schon „smart“?

    Gegenfrage: Kannst du auf dem Fundament, ohne das Haus wohnen? Nein. Dein Haus wird mit einer reinen KNX Installation nicht smart. Du kannst dann per Taster deine Rollläden fahren und dein Licht schalten. Mit KNX fängt der Spaß nämlich erst richtig an. Genauso wie beim Hausbau. Über das Fundament, denkst du nicht viel nach, es ist das darüber, was dein Haus persönlich macht. Die Raumaufteilung, die Fliesen und die Möbel. Hast du KNX als Fundament, kommt als nächstes ein individuelles System, was das Haus steuert, also ein Home Server. Dazu eine Visualisierung, also die Steuerung per Tablett oder Smartphone. Auch auf dieser Ebene kannst du dann auswählen, was auch immer du willst. Hier gibt es von kostenlos, weil Freeware (ioBroker) bis „für mich nur das Beste“ (Basalte) alles auf dem Markt.

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    Ich habe zwei Kurse gemacht und einige Bücher gelesen
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    Fazit

    Ich kann es nur immer wieder sagen: Wenn Neubau, oder Komplett-Sanierung, dann KNX. Ich weiß, es gibt hier wahrscheinlich wieder etliche Kommentare wie: „Nimm Loxone, Homematic, oder …“. Diese Abhängigkeit von einem Hersteller wären mir kein Geld der Welt wert. Ja, KNX wird vielleicht teurer als die anderen SmartHome Systeme sein, du hast allerdings das gute Gefühl dein Haus auf einem stabilen Fundament gebaut zu haben, das genauso lange bestehen bleibt, wie dein Haus existiert. 

    Viel Spaß mit KNX,

    Damian

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